Frag Trappi!

Hallo Kinder! Ich bin Trappi aus dem ErlebnisWald. Ich wohne hier mit meiner Familie und kann euch jede Menge erzählen. Was wollt ihr wissen? Bitte schaut erst einmal nach, ob eure Frage hier schon dabei ist. Wenn nicht, schreibt einfach eine E-Mail mit eurer Frage an trappi(at)erlebniswald-trappenkamp.de. Ich freue mich schon auf eure Nachrichten und werde jede Zuschrift beantworten – versprochen! Die besten Fragen wollen wir hier veröffentlichen.

Was bedeutet eigentlich »Forstwirt«?

»Forstwirt« oder »Forstwirtin« heißen Leute, die im Wald arbeiten. Zusammen mit einer Försterin oder einem Förster überlegen sie zum Beispiel, welche Wege neu gemacht werden müssen, wo neue Bäume gepflanzt werden sollen oder wie es gelingt, Wildschweine von gefährlichen Straßen fernzuhalten. Wer einmal selbst im Wald arbeiten möchte, muss nach der Schule drei Jahre lang eine Ausbildung machen. Dabei erfährt man, wie alles geht und worauf man im Wald achten muss.


Warum müssen Bäume gefällt werden?

Bäume werden gefällt, damit wir Holz kriegen. Holz brauchen wir zum Beispiel, wenn wir ein Haus bauen oder Möbel schreinern. Sogar Papier besteht zu einem großen Teil aus Holz. Die Försterinnen und Förster achten allerdings darauf, dass nur so viele Bäume gefällt werden, wie auch nachwachsen können. Sie passen auf, dass der Wald nicht verschwindet und immer genügend Holz für alle da ist.


Darf man im Wald mit Maschinen arbeiten?

Früher haben die Forstwirtinnen und Forstwirte alles von Hand gemacht und hatten höchstens ein Pferd, um die Baumstämme aus dem Wald zu schleppen. Heute ist vieles leichter. Große Maschinen helfen den Waldleuten bei ihrer Arbeit. Diese Maschinen dürfen aber nicht überall im Wald herumfahren, sondern haben eigene Wege, auf denen sie sich vorsichtig in den Wald hineintasten.


Warum sieht der Wald machmal so unordentlich aus?

Abgebrochene Äste und Baumkronen sind wichtig für viele Pflanzen und Tiere. Pilze, Flechten und Moose können darauf wachsen. Insekten zerknabbern das Holz und werden davon satt. Mäuse, Igel und viele andere Tiere finden in dem herumliegenden Holz einen Unterschlupf. Vögel nutzen es zum Brüten. Deshalb lassen die Forstleute abgebrochene Äste und Baumkronen im Wald. Es muss ja nicht überall so picobello ordentlich zugehen wie in eurem Kinderzimmer...


Wie können wir den Wald schützen?

Es ist wichtig genau hinzusehen, um zu erkennen, wie es dem Wald geht. Försterinnen und Försten kennen »ihren» Wald wie einen guten Freund. Sie achten darauf, dass alle Bäume sich gut entwickeln können und bestimmen, welche Bäume extra geschützt werden müssen, zum Beispiel mit einem Zaun. Am liebsten ist es ihnen, wenn sich möglichst viele unterschiedliche Pflanzen und Tiere im Wald wohlfühlen. Dann können auch wir Menschen zufrieden sein.


Warum heißen manche Wälder »Naturwald«?

»Naturwald« bedeutet, in diesem Wald darf nichts mehr gemacht werden. Die Bäume und Sträucher können wachsen, wie sie wollen, das gefällt auch den Wildtieren, die sich in so einem »Urwald« gut verstecken können. Das ist ein bisschen wie bei Mogli aus dem Dschungelbuch.


Welche Regeln müssen wir im Wald beachten?

Viele Menschen sind gern im Wald unterwegs, zum Beispiel Spaziergänger mit und ohne Hund oder Radfahrer und Sportler, aber auch Reiter und Leute, die einfach einmal ihre Ruhe haben wollen. Wenn sich alle Waldbesucher an Regeln halten, gibt es keinen Streit. Dazu gehört, dass Hunde an der Leine bleiben, Reiter auf ihren Reitwegen bleiben oder jeder seinen Müll mit nach Hause nimmt. Wenn alle aufeinander Rücksicht nehmen, ist es am besten.


Dürfen wir im Wald Beeren, Nüsse und Pilze sammeln?

Ja, aber nur so viele, wie ihr selbst tragen könnt. Ein Korb Beeren oder zwei Kilo Pilze pro Tag sind erlaubt. Bei Blumen und anderen Pflanzen sollte ein Strauß genügen. Wenn ihr in einer größeren Gruppe unterwegs seid, müsst ihr die Försterin oder den Försten um Erlaubnis bitten. Außerdem solltet ihr Beeren, Nüsse und Pilze nur gemeinsam mit euren Eltern sammeln und immer gründlich sauber machen, bevor ihr sie kocht oder esst.


Was bedeuten die Zeichen an den Bäumen?

Sie zeigen an, welche Bäume gefällt werden dürfen, welche erst einmal im Wald bleiben sollen und welche komplett in Ruhe gelassen werden sollen. Die Zeichen dienen außerdem als Wegweiser für Forstmaschinen.


Malen mit Trappi

Malen mit Trappi

Trappis Lieblingsfarbe ist Grün, so wie das Laub der Bäume. Doch im Wald gibt es noch viele andere Farben. Wisst ihr welche? Den Hirsch und den Uhu könnt ihr ausmalen und ins Waldhaus schicken, wenn ihr wollt. Wir freuen uns auf eure Kunstwerke!

Trappi

Waldquiz

Wisst ihr, was ein Hexenbesen ist? Ja, klar! Oder etwa doch nicht? Im Wald kann »Hexenbesen« auch etwas ganz anderes bedeuten. Wenn nämlich in einer Baumkrone plötzlich Kugeln wachsen, die dort nicht hingehören, spricht man ebenfalls von Hexenbesen. Ihr wollt noch mehr erfahren? Prima! Dann laden wir euch ein, zusammen mit Trappi eine Runde Quiz zu spielen. Los geht's!

Frage 1

Wie lange braucht ein Baum, um richtig groß zu werden?
  • Fünf Monate
  • Zehn Jahre
  • Hundert Jahre

Richtig

Könnt ihr euch vorstellen, dass in Deutschland pro Sekunde beinahe 3,4 Kubikmeter Holz nachwachsen? Das ist ein Würfel mit jeweils 1,5 Metern Kantenlänge voll mit Holz. Würdet ihr alle Würfel eines Jahres aufeinanderstapeln, könntet ihr wie Hans an der Bohnenstange bis weit hinter den Mond klettern!

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Aber du weißt es bestimmt!

Noch einmal

Frage 2

Was bedeutet eigentlich »Holzernte«?
  • Das Schneiden von Sträuchern
  • Das Fällen von Bäumen
  • Das Mähen von Gras

Richtig

Wusstet ihr schon, dass in den Landesforsten niemals alle Bäume auf einmal geerntet werden? Bevor die Waldarbeiter zum Baumfällen kommen, suchen Förster sorgfältig einzelne Bäume aus. Alle anderen bleiben stehen.

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Noch einmal

Frage 3

Warum ist es eine gute Idee, mit Holz zu heizen?
  • Ist schön zum Angucken
  • Kann nicht explodieren
  • Ist gut für die Umwelt

Richtig

Ein knisternder Kamin ist nicht nur gemütlich warm, sondern auch sehr umweltschonend. Wisst ihr warum? Wenn die Bäume genügend Licht und Wasser bekommen, nehmen sie die Abgase aus der Luft auf und verwandeln sie. Wenn Holz verbrannt wird, werden diese Abgase wieder frei. Beim Verbrennen von Holz entstehen deshalb immer nur so viele Abgase, wie vorher aufgenommen wurden. Also viel weniger als zum Beispiel bei einer Ölheizung!

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Frage 4

Womit versorgt uns der Wald?
  • Sauna, Bockwurst, Musik
  • Mäuse, Käse, Bienen
  • Erholung, Abenteuer, Spiel

Richtig

Der Wald ist ein echter Alleskönner! Ein lehrreicher Entertainer, ein erfolgreicher Unternehmer und ein perfekter Gastgeber. Er bietet uns viel Platz für Erholung, Abenteuer und Spiel. Gleichzeitig gibt er vielen Pflanzen und Tieren eine Heimat und zeigt uns einiges über die Natur. Außerdem sichert er vielen Menschen eine gute Arbeit. Nicht nur im Wald, sondern zum Beispiel auch im Sägewerk oder in der Tischlerei.

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Frage 5

Wer verputzt gerne zarte Baumblätter?
  • Rehe
  • Enten
  • Wildschweine

Richtig

Ganz klein und winzig sind sie, die Baumkinder. Sie wachsen aus den Früchten oder Samen der Bäume. Damit aus ihnen große und starke Bäume werden, beschützt und pflegt sie der Förster ganz besonders. Denn gerade Rehe verputzen die zarten Blätter und Knospen sehr gern oder die freche Maus nagt an der Wurzel. Auch Käfer oder Insekten knabbern mit Vorliebe an ihnen. Ein guter Boden und besonders Wasser und viel Licht bringen Keimlinge ganz schön schnell zum Wachsen. Schon nach 2 bis 3 Jahren sind sie so hoch wie ein Schreibtisch!

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Frage 6

Was ist eine Rückegasse?
  • Spezieller Weg für die Jagd
  • Wachstumsgebiet für Keimlinge
  • Forstweg für den Holztransport

Richtig

Stellt euch vor, ihr müsstet einen Baum ganz allein aus dem Wald schaffen. Das geht nicht, oder?! Deshalb haben die Waldarbeiter Maschinen, die ihnen dabei helfen. Mit riesigen Greifarmen und Rädern so groß wie ein Mensch transportieren sie die Baumstämme zu den Waldwegen. Damit die Maschinen nicht den Waldboden beschädigen, tragen sie besondere Reifen und fahren auf speziellen Wegen, den Rückegassen.

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Frage 7

Was sind Hackschnitzel?
  • Kleine Holzstückchen zum Heizen
  • Holz-Konfetti zum Fasching
  • Kraftfutter für Rehe und Wildschweine

Richtig

Oft werden zum Heizen kleine Holzstückchen, sogenannte Hackschnitzel, verwendet. Sie sind gerade einmal so groß wie ein Radiergummi, heizen aber kräftig ein. Stellt euch vor: Nur 2 Kilogramm Hackschnitzel ersetzen ungefähr 1 Liter Heizöl. Wenn ihr wissen wollt, wie viel und wie schwer 1 Liter ist, dann holt euch mal einen vollen Tetrapack Milch aus dem Kühlschrank.

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Frage 8

Warum sind Holzhäuser so beliebt?
  • Sie haben eine schöne Farbe
  • Sie speichern Wärme
  • Sie haben sehr dicke Wände

Richtig

Wände, Böden und Decken aus massivem Holz speichern Wärme und geben sie bei Bedarf an die Raumluft ab – das spart Heizkosten. Gleichzeitig sorgt Holz für ein angenehmes Wohnklima, damit sich alle Bewohner rundum wohlfühlen können.

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Frage 9

Was brauchen Baumkinder zum Wachsen?
  • Tee und Kekse
  • Cola und Chips
  • Wasser und Licht

Richtig

Kleine Bäume sind sehr empfindlich. Es dauert viele Jahre bis sie groß und stark werden. Förster und Waldarbeiter achten darauf, dass viele unterschiedliche Bäume im Wald zusammenleben und dass zwischen den alten Baumriesen auch junge Pflanzen nachwachsen.

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Frage 10

Was sind Polter?
  • Waldgeister
  • Holz-Sammelstellen
  • Kinderspielplätze

Richtig

Das habt ihr sicher auch schon mal gehört: »Sei nicht so laut und poltere nicht so herum!« Der Begriff Holzpolter hängt tatsächlich mit dem polternden Geräusch zusammen, das entsteht, wenn Holz zum sogenannten Polterplatz transportiert wird. Das Zusammenstellen eines Polters nennt man daher auch poltern.

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Frage 11

Was ist ein Hexenbesen?
  • Reinigungsgerät im Hexenhaus
  • Veränderung in Baumkronen
  • Giftiger Waldpilz mit grünen Punkten

Richtig

Sind euch schon mal die besenartigen Gebilde in manchen Bäumen aufgefallen? Schuld daran sind oft Pilze. Sie sorgen dafür, dass die Bäume an einigen Stellen besonders viele kleine Triebe ausbilden. Für den Baum ist das ungefährlich, es sieht nur komisch aus.

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Frage 12

Warum müssen Waldarbeiter einen Helm tragen?
  • Um bei der Arbeit sicher zu sein
  • Um besser zu sehen
  • Um leichter erkannt zu werden

Richtig

Die Arbeit im Wald kann ganz schön gefährlich sein. Besonders nach Stürmen können schwere Äste herunterfallen oder ein ganzer Baum kippt um. Waldarbeiter müssen ihren Beruf deshalb gründlich lernen, bevor sie richtig arbeiten dürfen. Jeder Waldarbeiter weiß, wie er sich und seine Kollegen am besten schützt.

Das war die letzte Frage.
 

Vielen Dank fürs Miträtseln!
 

Wollt ihr das Quiz gleich noch einmal probieren?

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